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Pädagogik


Die Grundlagen unserer Pädagogik ergeben sich aus folgenden Werken:
- Das Bayerische Kinderbildungs- und - betreuungsgesetz (BayKiBiG)
- Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung (BEP)
- Bayerische Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit
- Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren
- Empfehlungen für die pädagogische Arbeit in bayerischen Horten
 
Alle genannten Werke entstammen dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und dem Staatsinstitut für Frühpädagogik München.

Leitziel
Alle diese Grundlagenwerke formulieren folgendes umfassendes Leitziel:
 
"Das daraus resultierende Leitziel ist, das Kind zu einem beziehungsfähigen,
werteorientierten, hilfsbereiten, schöpferischen Menschen zu erziehen,
der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen
in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden kann."
 


Unsere vielfältige Arbeit möchten wir an einigen Schwerpunkten transparent machen:

Recht des Kindes auf den heutigen Tag
Bei aller Verantwortung für die "Zukunftschancen" der Kinder darf das "Recht des Kindes auf den heutigen Tag" (Janusz Korczak) nicht übersehen werden, das heißt Kinder sollen Raum und Zeit bekommen für die Erfüllung ihrer momentanen Bedürfnisse, für die zahlreichen sozialen Kontakte, für Freude und Lachen.

Spiel

Spiel ist die ureigendste Ausdrucksform des Kindes. Spielen ist kindgemäßes, höchst individuelles Lernen. Es braucht Zeit und Raum und aufmerksame Erzieherinnen, die beobachtend, wohlwollend aber auch zurückhaltend den Kindern die Initiative überlassen.
 
Struktur und Rituale
Ein gut strukturierter Tagesablauf, klare Regeln und feste Rituale geben den Kindern Sicherheit und unterstützen deren Eigenständigkeit, machen sie stark.

Partizipation
Einer der Schlüsselprozesse für die Bildungs- und Erziehungsqualität, der für uns sehr wichtig ist, ist "Partizipation", das heißt Teilhabe an allen für die Kinder wichtigen Entscheidungsprozessen.
Schon in der Planung von Tagesaktivitäten, von Aktionen und Ausflügen bis hin zu Festen, aber vor allem durchgängig in allen möglichen Alltagssituationen werden die Kinder angeregt, sich ins Geschehen mit einzubringen, ihre Ideen und Vorschläge zur Diskussion zu stellen. So erleben die Kinder ganz selbstverständlich das Einüben demokratischer Grundregeln.
 
Basiskompetenzen
Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan formuliert als Ziel der pädagogischen Arbeit die Stärkung der Basiskompetenzen des Kindes, damit es seine Bedürfnisse nach sozialer Eingebundenheit, nach Autonomieerleben und Kompetenzerleben verwirklichen kann.
In unserer Einrichtung hat das Team die Bedeutung der Basiskompetenzen aus Sicht des Kindes erarbeitet und in der folgenden Grafik dargestellt.
 
 
 
 
Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan zeigt folgende Bildungs- und Erziehungsbereiche auf, an denen auch wir unsere planerische Arbeit ausrichten:
 
- Werteorientierung und Religiosität
"Alle Kinder sollen zentrale Elemente der christlich-abendländischen Kultur erfahren und lernen, sinn- und werteorientiert und in Achtung vor religiöser Überzeugung zu leben, sowie eine eigene von Nächstenliebe getragene religiöse oder weltanschauliche Identität zu entwickeln." (Ausführungsverordnung des BayKiBiG)
Die Umsetzung dieser oben genannten gesetzlichen Vorgabe ist uns eine zentrale Aufgabe. Aus den jährlichen Elternbefragungen wissen wir, dass auch sehr viele Eltern diesen Erziehungsschwerpunkt sehr wertschätzen.
Diese Werte erleben die Kinder sowohl im täglichen Miteinander als auch bei besonderen Projekten, zum Beispiel bei der Gottesdienstgestaltung oder bei der Teilnahme an Hilfsprojekten. Die Kinder praktizieren Toleranz im Zusammenleben mit Kindern verschiedener Kulturen und verschiedener Entwicklungsverläufe (Integration und Inklusion).
 
 
- Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte
"Emotionale und soziale Kompetenzentwicklung wird vom kulturellen und familiären Umfeld stark beeinflusst." (BEP) 
Wir helfen dem Kind seine angelegten Kompetenzen weiterzuentwickeln.
Die Kinder sollen das soziale Miteinander als positiv und anregend empfinden, sollen lernen, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und sich empathisch in Andere einzufühlen. In Konfliktsituationen sollen sie zunehmend eigenverantwortlich und konstruktiv tätig werden. Dazu erhalten sie die benötigte Unterstützung aber auch den nötigen Freiraum.
 
- Sprache und Literacy
Sprachförderung nimmt in unserer Kindertagesstätte einen hohen Stellenwert ein. Das gute Sprachvorbild des Personals, Bilderbücher, Sachbücher, geeignete Spiele, Lieder, Verse und Geschichten fördern den Wortschatz und die Sprachentwicklung.
Für Kinder mit Migrationshintergrund wird bei Bedarf eine gruppenübergreifende Sprachförderung, der "Vorkurs Deutsch" angeboten.
2011 und 2012 beteiligten sich unsere Vorschulkinder am Wettbewerb "Deutscher Vorlesepreis". 2011 ging daraus ein Bilderbuch hervor, das im Handel erhältlich ist.
Ebenso beteiligen wir uns am jährlichen Vorlesetag. Dazu laden wir verschiedene Persönlichkeiten ein, unseren Kindern vorzulesen.
Auch Ausflüge in Büchereien, Theaterbesuche und Ähnliches vermitteln den Kindern die Schönheit von Sprache.
 
- Informations- und Kommunikationstechnik, Medien
CDs, Kassetten, teilweise Filme, Digitalkamera, Dias, Internet werden in die pädagogische Arbeit mit einbezogen. Die Kinder bekommen Einsicht in die Funktion eines Tageslichtprojektors, bedienen CD-Player und kommen regelmäßig in Kontakt mit Mikrofon und Lautsprecheranlage.
Mit Einverständnis der Eltern werden häufig Videos aufgenommen, die den Kindern gezeigt werden und die unsere Elternveranstaltungen bereichern.
Diese digitalen Daten werden ausschließlich in unserer Einrichtung verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, auch nicht an interessierte Eltern.
 
- Mathematik, Naturwissenschaft und Technik
Die Kinder erfahren spielerisch und angeleitet Grundwissen der Mathematik, Mengen- und Zahlenverständnis im Rahmen ihres Interesses und ihrer Möglichkeiten. Da hierfür auch das Montessorimaterial zur Verfügung steht, können die Kinder eine Einführung in das Dezimalsystem erhalten, mehrstellige Zahlen (bis 9.999) und die dazugehörigen Mengen in Form des Perlenmaterials kennen lernen und vieles mehr.
Unsere Jahresthemen sind häufig naturwissenschaftlich ausgerichtet. So haben wir den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde je ein Jahresthema gewidmet.
Mit entsprechendem Konstruktionsmaterial bieten wir den Kindern technische Grunderfahrungen an.
Die naturwissenschaftlichen Grunderfahrungen werden bereits im Krippenalter gemacht. So beteiligte sich eine Krippengruppe 2013/2014 am Wettbewerb "Es funktioniert" der bayerischen Wirtschaft mit dem Projekt "Grundlegende Erfahrungen der Krippenkinder an der schiefen Ebene".
 
- Umwelt
2011/2012 ist mit dem Thema "Meine Erde, unsere Erde - entdecken, forschen schützen" dem Umweltschutz viel Raum gegeben worden. Zwei Mitarbeiterinnen nahmen an dem bundesweit ausgeschriebenen Projekt "Leuchtpol" teil, das nachhaltige Verhaltensweisen in der Verantwortung der Umwelt gegenüber zum Thema hatte. Mit diesem Jahresthema wurde und wird die Sensibilität für Umweltthemen geweckt. Das Kennenlernen, Entdecken, Erforschen ist die Voraussetzung für die Erkenntnis, wie aufregend, spannend und voller Geheimnisse unsere Welt ist. So soll die Basis geschaffen werden, um die Notwendigkeit des Umweltschutzes zu verstehen. Die Kinder sollen lernen, was ihr Anteil an Umweltverschmutzung und an Umweltschutz sein kann.
Unser Engagement wurde mit dem mit 500.- € dotierten Umweltpreis des Landkreises Neustadt im September 2012 belohnt.
 
 - Ästhetik, Kunst, Kultur
Ästhetik und Kunst begegnet den Kindern vor allem in Bilderbüchern. Wir besuchen mit ihnen auch Theateraufführungen, zum Beispiel auf der Burg Leuchtenberg, und auch Kunstausstellungen in der näheren Umgebung.
Ein Neustädter Künstler schenkte uns eigene Werke, bemalte zum Jahresthema "So bunt wie unsere Welt" mit Künstlerkollegen, Eltern und Kindern Holzbretter, die nun den Außenbereich schmücken. Auch Werke anderer Neustädter Künstler schmücken unsere Kindertagesstätte.
Zu verschiedenen Projekten und Wettbewerben zeigen sich unsere Kinder immer wieder von ihrer kreativen Seite. Ihre beachtlichen Kunstwerke wurden schon oft in Neustädter Einrichtungen ausgestellt und auch honoriert.

- Musik

Singen und Musizieren sind eine Selbstverständlichkeit in unserem Kindertagesstättenalltag. Wir besingen jedes Jahr eine CD durch das ganze Kindergartenjahr, die die Schulanfänger als Abschiedsgeschenk bekommen. Vielfältige Orffinstrumente sind vorhanden und werden in den Gruppen und gruppenübergreifend eingesetzt.
Die Kindertagesstätte wurde 2003 und 2009 vom Deutschen Sängerbund mit dem Gütezeichen "Felix" ausgezeichnet.
Der Sängerbund Neustadt ist unser musikalischer Patenverein.

- Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

"Bewegung gilt zu Recht als wesentlicher Bestandteil der Erziehung des Kindes. Das Gefühl, etwas bewirken zu können, wurzelt in der Erfahrung körperlicher Geschicklichkeit und Sicherheit. Dieses Kompetenzgefühl ist grundlegend für den Aufbau von Selbstvertrauen bei Leistungsanforderungen." (BEP)

Bewegung stellt eine grundlegende Betätigungs- und Ausdrucksform von Kindern dar. Sie zeigen einen natürlichen Drang und eine große Freude daran. Dadurch erwerben sie Wissen über ihre Umwelt, über sich, ihre Fähigkeiten und ihren Körper. Zudem steht Bewegung in einem engen Zusammenhang zur Gesundheit und zur gesamten Entwicklung jedes Kindes.
So ist es uns in der Einrichtung besonders wichtig, den Kindern tägliche Bewegungsphasen im Alltag einzuräumen. Hier bieten unser Garten und unser Hof viele Möglichkeiten sich angeleitet aber auch frei zu bewegen und so das Bewegungsrepertoire ständig weiter auszubauen.

Auch Besuche auf anderen Spielplätzen und Sportplätzen, Spaziergänge und Waldtage bieten immer wieder neue Herausforderungen.
Einmal wöchentlich findet in jeder Gruppe eine angeleitete Turnstunde statt.
Auch der Tanz spielt in unserer Kindertagesstätte eine wichtige Rolle, sei es im Alltag, zu Fasching oder als Aufführung zum Kita-Fest.

- Gesundheit
Wir legen Wert darauf, dass die Kinder eine gesunde Brotzeit zu sich nehmen. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns dabei sehr wichtig. Der Kindergarten beteiligt sich jedes Jahr an der "Goldie-Aktion" der Landesarbeitsgemeinschaft Zahnpflege e.V..
Bei den Geburtstagsfeiern bringen die Kinder Obst mit, das an diesem Tag und an den nächsten Tagen gemeinsam gegessen wird. Zur Erntezeit essen wir Obst aus unserem Garten und kochen mit den Kindern.
Unsere Einrichtung nimmt am europäischen "Schulobst- und -gemüseprogramm" mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft teil. Ein Gärtner aus der Region beliefert uns wöchentlich mit einer Kiste Bioobst und -gemüse.

Nach §3 Absatz 3 des BayKiBiG besteht in allen für Kinder zugänglichen Räumen und im Außenbereich des Kindergartens Rauchverbot für das pädagogische Personal und für alle Personen, die eine Kindertageseinrichtung aufsuchen.
 
 
Die vorangegangene Darstellung der pädagogischen Arbeit bezieht sich im Allgemeinen auf das ganze Haus. Im Speziellen ist hauptsächlich die Arbeit in den Kindergartengruppen dargestellt. Daher möchten wir folgend noch besondere Merkmale der Bereiche Krippe, Kleinkindgruppe und Hort hervorheben.
 
 
 
Krippe
 
Grundlagen unserer Arbeit:
- In unserer Krippe gibt es zwei Gruppen mit einer reduzierten Gruppenstärke mit max. 14 Kindern von 1 bis 3 Jahren.
- Eine gute Personalausstattung (1 Erzieherin, 1 Kinderpflegerin + 1 Praktikantin) ermöglicht uns ein individuelles Eingehen auf Bedürfnisse der Kinder. Es besteht immer die Möglichkeit den Tagesablauf auf das aktuelle Gruppengeschehen abzustimmen.
- Die behutsame Eingewöhnung ist abgestimmt auf die Bedürfnisse des entsprechendes Kindes und seiner Eltern. Dabei findet ein intensiver Austausch mit der begleitenden Bezugsperson statt. Wir lernen die Gewohnheiten und Besonderheiten der Kinder kennen und begleiten die Eltern durch diese Ablösungsschritte, indem wir ihnen täglich Rückmeldung über das Befinden des Kindes geben.
- Unser Tagesablauf wird durch täglich wiederkehrende Rituale bestimmt, die den Kindern Sicherheit und Orientierung geben.
- Unsere räumliche Ausstattung und das Spielmaterial sind speziell auf die Altersgruppe von 1 bis 3 Jahren abgestimmt. Jede Gruppe hat einen eigenen Kreativraum, ein separates Bad mit Wickeltisch. Außerdem verfügen wir über einen großzügigen Eingangsbereich zum Fahren mit Fahrzeugen und Ball spielen sowie über einen gemeinsamen Bewegungsraum der u. a. Spiel und Spaß im Bällebad bietet. Der separate Schlafraum bietet die Möglichkeit zum Mittagsschlaf für die Ganztagskinder.
- Regelmäßige Besuche zum Kennenlernen der Kleinkindgruppe oder der jeweiligen Kindergartengruppe sind fester Bestandteil gegen Ende des Kita-Jahres, um die Kinder auf einen harmonischen Übergang in die neue Gruppe vorzubereiten.
 
Pädagogische Schwerpunkte:
Die Förderung der kindlichen Selbstständigkeit ist uns ein großes Anliegen:
Das schrittweise Erlernen und Üben von lebenspraktischen Handlungen, wie An- und Ausziehen, Essen mit dem Löffel, Hände waschen und abtrocknen sowie die Unterstützung der Sauberkeitserziehung sind hierfür nur einige Beispiele.
Das soziale Lernen der Kinder hat eine große Bedeutung für uns:
In der Krippe können die Kinder Beziehungen zu Gleichaltrigen aufbauen und dadurch miteinander und voneinander lernen. Das Kennenlernen und Einhalten einfacher Verhaltensregeln, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sind Elemente dieses Schwerpunktes. Da Konflikte zum täglichen Miteinander gehören, zeigen wir den Kindern verschiedene Lösungsstrategien auf und unterstützen sie bei der selbstständigen Bewältigung.
Bewegung hat für uns einen hohen Stellenwert:
In unseren Tagesablauf ist eine feste tägliche Bewegungszeit, für Spaziergänge, Gartenaufenthalt oder das Spielen im Bewegungsraum und in den Gängen integriert.
Sinneserfahrungen sind für uns die Basis jedes Lernens:
Jedes Kind ist von Geburt an ein kleiner Forscher und erschließt sich seine Welt mit allen Sinnen. Je jünger das Kind, umso wichtiger ist diese Form des Lernens. Dies wird von uns durch Bereitstellung von verschiedensten Sinnesmaterialien unterstützt.
Sprache begleitet uns durch den Tag:
Jedes Anschauen eines Bilderbuches, Fingerspiele, Singen von Liedern und erste Kreisspiele im Morgenkreis sowie jede Kommunikation mit dem Kind und untereinander fördert die Sprachentwicklung der Kinder.
Jedes Kind kann und darf kreativ sein:
Bei gezielten Angeboten, möglichst ohne feste Vorgaben, dürfen die Kinder im freien Gestalten ihre Kreativität ausleben. Das Ausprobieren von verschiedenen Techniken, Kennenlernen verschiedener Gestaltungsmaterialien und Werkzeuge gibt den Kindern neue Ideen und Möglichkeit sich gestalterisch auszudrücken.
 
 
 
Kleinkindgruppe
 
Die Kleinkindgruppe besteht seit September 2014 und ist eine Übergangsgruppe zwischen Kinderkrippe und Kindergarten. Sie ist für die Kinder angedacht, die als junge Kinder neu in die Einrichtung kommen oder für diejenigen, die der Krippe entwachsen sind. Angegliedert ist die Kleinkindgruppe dem Kindergarten.
 
Die in der Konzeption ausgearbeiteten Bereiche gelten ebenso für die Kleinkindgruppe, allerdings in Anpassung an die besonderen Bedürfnisse dieser Altersgruppe.Hervorstechende Besonderheiten dieser Gruppe sind u.a. der sehr gute Personalschlüssel und der großzügige Gruppenraum. Das Gruppenpersonal setzt sich aus einer Erzieherin (Gruppenleitung) und einer Kinderpflegerin zusammen. Die Leitung unterstützt die Gruppe als zweite Erzieherin jeden Vormittag.
 
 
Pädagogische Schwerpunkte:
- Für die Erziehung zur Selbstständigkeit nehmen wir uns viel Zeit, leiten die Kinder an und vermitteln ihnen Lösungsstrategien. So können sie sich selbst als selbstwirksam erleben und ihr Selbstvertrauen wird gestärkt.
- Durch den guten Personalschlüssel ist uns eine intensive Einzelarbeit möglich.
- Zudem legen wir großen Wert auf angemessene Umgangsformen, z.B. grüßen, bitten, danken, jemanden aussprechen lassen, aufeinander Rücksicht nehmen.
- Sie finden viele Spielpartner auf Augenhöhe mit gleichen Interessen vor.
- Wir bieten viel Raum und Zeit für Rollenspiele, die in diesem Alter von besonderer Bedeutung sind für das soziale und emotionale Lernen.
- Die Kinder lernen, ihre eigenen Interessen angemessen durchzusetzen oder ebenso zugunsten der Spielpartner diese zurückzustellen, so auch Empathie.
- Bei Konflikten bieten wir den Kindern behutsame Begleitung und vermitteln so Strategien zur selbstständigen Konfliktlösung. Die wichtigste Voraussetzung für Konfliktlösung ist die Fähigkeit zu Empathie, d. h. die Fähigkeit, sich in den anderen einzufühlen und seine Bedürfnisse wahrzunehmen.
- Viel Zeit nehmen wir uns für kreative Angebote, für den Erwerb feinmotorischer Kompetenzen, den Erwerb von Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit.
- Die Bewegung im Freien, aber auch beim Turnen oder bei Bewegungsbaustellen im Raum nehmen viel Zeit an unseren Vormittagen ein.
- Gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. das monatliche Kochen und Backen, sind uns sehr wichtig.
- Neue Thematiken können an die altershomogene Gruppe, deren Verständnis und Interessen angepasst werden. So werden Inhalte verständlicher und nachhaltiger vermittelt.
- Im Umgang mit den alltäglichen Anforderungen führen wir die Kinder zur ständigen Steigerung ihrer Handlungskompetenz.
- Besonderheit ist zudem unsere tägliche mittagliche Geschichtenzeit.
 
Durch mehrere Besuche gegen Ende des Kita-Jahres in der künftigen Kindergartengruppe, wird die Transition für die einzelnen angebahnt, so dass ein harmonischer Übergang erfolgt. Ziel ist es, die Kinder auf ihre Rolle und die Anforderung als Mittelkind vorzubereiten.
 
 
 
Hort
 
Der Hort ist laut Gesetz eine familienunterstützende und -ergänzende Einrichtung. Er hat sowohl einen Bildungs- als auch einen Erziehungsauftrag.
Das heißt für uns:
Wir möchten die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen und den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.
Das Kind soll sich in allen Bereichen und nach seinen eigenen Bedürfnissen weiterentwickeln können.
Deshalb haben bei uns sowohl die Erledigung der Hausaufgaben als auch die pädagogische Freizeitgestaltung den gleichen Stellenwert.
 
Neben der Lern- und Wissenskompetenz, soll das Kind in der Gruppe soziale Umgangsformen (z.B. Akzeptanz, Wertschätzung, Konfliktbewältigung) sowie personale Kompetenz erwerben. Dies wird erreicht durch die Auseinandersetzung mit Erwachsenen und Gleichaltrigen, einer Rolle in der Gruppe, Selbstbewusstsein stärken, in gemeinsamer Arbeit und durch die Übernahme von Verantwortung.
Täglich trifft sich die Gruppe im Horttreff, wo die unterschiedlichsten Angebote gemacht werden, z.B. Experimente, Spiele, Bewegung und Wissensthemen.
 
Nach den Hausaufgaben bieten wir den Kindern vielfältige Möglichkeiten ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten: Ob zur Bewegung im Garten, zum Tischtennis oder Kicker spielen. Bei uns können die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben. Aber auch ihrer Kreativität können sie freien Lauf lassen: z.B. am Basteltisch, an der Werkbank oder beim Spielen mit Instrumenten. Unser großer Gruppenraum bietet zudem viele Brettspiele, eine Bauecke und einen CD-Player. Ein Nebenraum bietet den Kindern eine Rückzugsmöglichkeit, um ungestört spielen zu können.
 
Freitags werden im Hort keine Hausaufgaben gemacht, da an diesem Tag oft Feste und Aktivitäten stattfinden, z.B. Besuch der Freizeitanlage, Osterfeier, Geburtstag.
In den Ferien gibt es zusätzliche Aktionen, z.B. Besuch der Polizei, des Tiergartens oder des Eisstadions.

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